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Transkript:

Willkommen bei einer weiteren Ausgabe des dankeskarte.com Podcast. Ich bin Philipp Stampfl, Gründer von dankeskarte.com und heute spreche ich mit meiner Partnerin Nina Hintringer über das Thema “Herangehensweise bei der Auswahl der Hochzeitspapeterie”. Wir sind seit über 12 Jahren international als Hochzeitsfotografen tätig und haben vor einigen Jahren unser Online-Druck-Portal dankeskarte.com gegründet. Hier bieten wir ein extrem breites Spektrum an Hochzeitspapeterie an und durften so schon viele tausend Hochzeiten ausstatten. Die folgenden Tipps und Tricks helfen hoffentlich auch euch bei der leichteren Auswahl der perfekten Hochzeitspapeterie, also bleibt dran…

Wir leben heute in einer Zeit, in der fast alles schon verfügbar ist. Als wir vor einigen Jahren mit unserem Online-Shop begonnen haben, hatten wir gerade einmal eine Hand voll Designserien. Heute sind es weit über 400 unterschiedliche Themen, Stilrichtungen und Geschmäcker, die wir bedienen. Das macht auf der einen Seite die Auswahl für das Brautpaar nicht leichter, auf der anderen Seite ermöglicht es aber auch etwas sehr Wesentliches, nämlich den individuellen Stil des Brautpaars zu unterstreichen.

Heute verwendet man nicht einfach irgendein Standard-Design für die Hochzeit, sondern es darf durchaus gerne konkret auf das Brautpaar abgestimmt sein. Warum sollte man sich nämlich im täglichen Leben so geben wie man ist und nur bei der Hochzeit muss auf einmal alles nach Romantik und Prinzessin aussehen? Das macht überhaupt keinen Sinn und wirkt auch nicht authentisch. Ihr seid wie ihr seid und genau so solltet ihr euer Fest auch feiern.

Genau! Diese Regel, wenn man so möchte, gilt eigentlich für den gesamten Tag. Tut einfach wozu ihr Lust habt und nicht was von euch erwartet wird. Sucht euch eine Locations aus, die zu euch passt. Kleidet euch, wie ihr es für passend haltet und regt auch eure Gäste an, eurem Stil zu folgen. Findet ihr kein Design, welches euch sozusagen als roter Faden für die Hochzeit dient, dann entscheidet euch einfach vorerst bei der Einladung für etwas Schlichtes und Ruhiges. Später im Planungsprozess, wenn es dann in Richtung Location und Blumen weitergeht, entwickelt sich vielleicht eine Vorstellung, die auch besser zu euch passt und dann könnt ihr Tischkarten, Menükarten, Kirchenhefte, usw. einfach in diesem Stil fortsetzen.

Seid ihr euch erst einmal darüber einig, wohin die Reise gehen soll, könnt ihr euch auf die Suche nach der passenden Hochzeitspapeterie machen. Auch hier gilt, das Design sollte einfach zu euch passen. Es macht wenig Sinn, sich nach Bestsellern oder der Meinung anderer zu orientieren. Schmökert am besten einfach durch das Angebot und versucht etwas zu finden, das eurem Stil entspricht.

Bei dankeskarte.com habt ihr den Vorteil, dass ihr alle Designs weiter an eure Wünsche anpassen könnt. Wenn euch also die Basis einmal grundsätzlich zusagt, kann von hier aus weiter am perfekten Look gefeilt werden. Öffnet dazu einfach das Design in unserem Online-Editor und versucht einmal Texte und Bilder so zu platzieren, dass sie euch zusagen. Schriften und Bilder können dann entsprechend noch hinzugefügt und so das Design vervollständigt werden.

Gelingt es nicht, ist es halb wo wild, denn ihr habt ja finanziell überhaupt keinen Schaden. Oft sieht man erst mit den eigenen Bildern und Texten im tatsächlichen Design, ob einem das Endergebnis dann auch wirklich noch zusagt. Das ist ganz normal, also macht euch keine Sorgen. Überzeugt es euch nicht vollkommen, dann sucht einfach ein anderes Design, welche jene Punkte, die euch zuletzt gestört haben, abdeckt. Zum Beispiel ein Design mit etwas mehr Platz für Text, um den kompletten Inhalt unterzubringen, oder aber ihr feilt am Text selbst und seht, ob ihr diesen kompakter gestalten könnt, wenn ihr am Design selbst festhalten wollt, aber einfach nur etwas weniger Platz verbrauchen wollt.

Dazu gibt es noch einen Tipp: Oft ist weniger mehr. D.h. es müssen nicht unbedingt drei Bilder auf einer Einladungskarte platziert werden, ein schönes und dafür grösseres Bild reicht im Regelfall auch aus. Manche Paare wollen auch überhaupt kein Foto auf der Einladung haben. Das Gleiche gilt für den Text. Reduziert euch auf das Wesentliche. Wenn man Anfahrtsbeschreibung, Übernachtungshinweise, Geschenkwünsche, usw. dann auch noch unterbringen will, eignet sich zB auch perfekt ein Einlageblatt dazu. Dieses kann man auch nur manchen Gästen beilegen und kann die eigentliche Einladung damit schlicht und übersichtlich gestalten.

Viele Paare haben auch eine eigene Hochzeitswebseite, um alle wichtigen Informationen unterzubringen und ihre Gäste auf dem Laufenden halten zu können. So müssen zum Zeitpunkt der Einladung noch gar nicht alle Details feststehen und es reicht vollkommen, wenn ihr in der Einladung den Link zu dieser Webseite angebt.

Sein eigenes Design am Bildschirm zu sehen, mit den eigenen Bilder und eigenen Texten, ist schon einmal gar nicht schlecht, aber es geht noch besser: Wie wäre es zum Beispiel mit einem gedruckten Muster eurer Karte? Das ist bei dankeskarte.com kein Problem! Ihr bestellt einfach ein einzelnes Stück, wendet unseren Musterkarten-Gutscheincode an und das Muster erreicht euch wenige Tage später vollkommen kostenlos. Seid ihr dann überzeugt vom Ergebnis, könnt ihr direkt eine größere Menge nachbestellen. Selbstverständlich könnt ihr auch noch Änderungen im Vergleich zur Musterkarte vornehmen und die Bestellung im Anschluss abschicken.

Warum sollte man heute eigentlich noch eine Einladung drucken lassen und nicht einfach eine Whats-App Nachricht, eine Email oder SMS schicken?

Nun, es gibt bestimmt Paare zu denen solch eine digitale Einladung auch perfekt passt und gerade bei einer sehr kleinen Gesellschaften ist das oftmals sicherlich auch der Trend der Zeit. Auf der anderen Seite überlegt man sich ja auch sehr gut, wen man heiratet und wen man zur Hochzeit einladen will, also sollte so ein einmaliges Ereignis nicht einfach wie ein Treffen zum Champions League schauen im Fernsehen behandelt werden. An die Hochzeit selbst will man sich ja erinnern, aber wohl auch die Familie und die Freunde und so ist ein besonderes Event auch eine einmalige Gelegenheit, bei der man ein gedrucktes Stück in Händen halten kann.

Was sind die wichtigsten Tipps für die Gestaltung eines Druckproduktes?

Grundsätzlich sind die Geschmäcker natürlich sehr unterschiedlich, aber wir können euch einige Tipps aus grafischer Sicht geben, die helfen, ein professionelles Ergebnis zu erzielen. Mischt zB nicht zu viele Schriftarten. Schlicht wirkt edel. Eine geradere Schrift für den Text und eine ggf. geschwungenere Schrift für Namen und Datum wird in der Regel vollkommen ausreichen. Fließtext in geschwungener Schrift ist absolut nicht empfehlenswert, da dieser sehr schwer zu lesen ist. Zu viele Schriften zu mischen wirkt meist unprofessionell und überladen.

Achtet bitte auch auf die Schriftfarben. Helle Farben in Kombination mit dünnen Schriften auf hellem Untergrund sind meistens schwer lesbar. Der Bildschirm kann das in der Regel wesentlich besser darstellen, als es letztlich im Druck aussehen wird. Grundsätzlich gilt, je dünner die Schrift, desto dunkler sollte die Farbe sein. Mit Schwarz erreicht ihr immer gestochen scharfe Texte.

Ebenso wichtig ist auch die Schriftgröße. Zu klein ist kaum lesbar und zu groß wirkt nicht besonders elegant und vorteilhaft. Versucht hier einen Mittelweg zu finden. Leider kann man keine genaue Schriftgröße in Punkt als Empfehlung geben, da unterschiedliche Schriften bei der gleichen Schriftgröße unterschiedlich groß sind. Ihr müsst euch hier also wirklich etwas heranarbeiten, ausprobieren und im Zweifelsfall ein Muster bestellen, dass ihr die Karte wirklich in Händen halten und eine Entscheidung treffen könnt.

In Abhängigkeit von der Schriftart sollte auch der Zeilenabstand entsprechend angepasst werden. Vor allem geschwungene Schriftarten überdecken sich sonst teilweise über einige Zeilen hinweg und das Gesamtbild wird sehr schwer lesbar. Hier kann man durchaus einfach den Zeilenabstand im Editor entsprechend erhöhen und bekommt so gleich ein wesentlich schöneres und edleres Ergebnis.

Bei Bildern die randlos gedruckt werden sollen, ist es besonders wichtig, dass diese beim Gestalten ganz bis an den Rand des Dokuments gezogen werden müssen. Im Editor bekommt ihr eine rote Schnittlinie angezeigt. Das Bild muss noch weiter als diese Schnittlinie nach aussen ragen, am besten bis ganz zum Rand des Dokuments. Man nennt diesen Bereich auch Überfüller, welcher beim finalen Schnitt des Druckproduktes wegfällt. Werden die Bilder bis ganz zum Rand gezogen, entstehen keine Blitzer, also dünne weisse Striche am Rand der Bilder. Unser Online-Editor zeigt euch übrigens eine entsprechende Hilfe an, sobald ihr ein Bild in Richtung Rand bewegt, damit ihr auf der sicheren Seite seid.

Bei Fotos ist es generell wichtig, dass diese nicht zu dunkel sind. Eure Gesichter sollten immer korrekt belichtet sein, man sollte euch also gut erkennen können. Der Druck wird nämlich immer etwas dunkler werden, als die Ansicht am Bildschirm, denn im Gegensatz zum Bildschirm ist das Druckergebnis natürlich nicht hinterleuchtet.

Was sich ebenfalls deutlich auf das Endergebnis auswirkt, ist die Wahl der Papiersorte. Das ist natürlich schwer online darstellbar, aber für diesen Zweck gibt es unser kostenloses Papier-Musterset. Hier haben wir das selbe Motiv auf alle unsere Papiersorten gedruckt, so könnt ihr optimal vergleichen und euren Favoriten bestimmen.

Die Wirkung von Designelementen, Fotos und Texten wird beispielsweise stark von der Papierfarbe selbst beeinflusst. Fotos wirken auf einem neutralen, reinweissen Papier anders, als auf einem naturweissen und damit leicht gelblichen Papier. Permuttkartone haben zB einen schönen Schimmer, lassen die Farben brillanter wirken, haben aber ebenfalls eine etwas andere Papierfarbe. Das finale Druckergebnis auf strukturierten Papieren lässt sich im Vorfeld überhaupt nur schwer vorstellen, das muss man am besten fühlen und somit ist eine Musterkarte gut Möglichkeit. Fotos wirken natürlich auf einem glatten Karton schärfer, aber die Haptik eines strukturierten Kartons ist durchaus etwas Besonderes und sehr Hochwertiges.

Ganz genau, strukturierte Papiere passen natürlich auch perfekt zu Vintage-Designs und allen etwas lieblicheren Designs. Moderne und eher geradlinige Designs wirken auf glatten Kartonen sehr gut.

Ist die Einladung einmal verschickt und hat sich eure Vorstellung von eurem großen Tag im Laufe der Hochzeitsplanung weiter entwickelt, so könnt ihr dann im passenden Look & Feel noch Tisch- und Menükarten, Sitzpläne, Kirchenhefte sowie ein Gästebuch und ganz zum Schluss auch Dankeskarten ergänzen. Bei dankeskarte.com findet ihr für ein Design immer alle möglichen Bestandteile der Hochzeitspapeterie in einem Look & Feel, sodass am Ende wirklich alles perfekt zusammenpasst.

Das wars auch schon wieder für diese Folge des Dankeskarte.com Podcast. Wir hoffen es waren nützliche Tipps für euch dabei. Bald schon könnt ihr diesen Beitrag auch in Textform auf unserem Blog finden, falls ihr nochmal im Detail nachlesen wollt. Wie immer freuen wir uns natürlich über euer Feedback und eure Kommentare. Bis zum nächsten Mal!